Weihe

Berufung:

Jeder Mensch ist in seiner Einmaligkeit berufen, am Reich Gottes mitzuarbeiten. In jeder Pfarre aber auch in jeder Gemeinschaft dürfen wir die Gaben entdecken, die notwendig sind, damit wir uns gegenseitig ergänzen und das Antlitz Gottes sichtbar wird. Es gibt kein Leben, und sei es in den Augen der Menschen noch so gering, das für das Reich Gottes bedeutungslos wäre. Vielmehr wachsen gerade an unseren Grenzen Kräfte, die wir niemals in uns vermuten, und Gnaden, die wir besonders in den Krisen erfahren dürfen.

In der Kirche gibt es nun bei all den verschiedenen Charismen auch besondere Dienste, die jeweils versuchen auf die besonderen Anforderungen der Zeit Antwort zu geben.

Pastoralassistent/in

ein Mann oder eine Frau, die im pastoralen Bereich einer Pfarre/Gemeinde unter der Leitung eines Pfarrers in einem Teilbereich des Gemeindelebens einen konkreten seelsorgerlichen Dienst ausübt.
 

Wortgottesdienstleiter/in 

Zu diesem Dienst in der Gemeinde wird ein Mann oder eine Frau vom Bischof persönlich beauftragt. 
Er/Sie hat die Aufgabe, in Gemeinden ohne Priester am Ort im Bedarfsfall einem Wortgottesdienst (oder auch Wort-Gottes-Feier genannt) vorzustehen und gemeinsam mit der Gemeinde Gott im Wort der Hl. Schrift, mit Gebeten und Liedern zu feiern. Um dieses Amt ausüben zu können, ist eine intensive Vorbereitung nötig.
 

Orden 

Orden sind religiöse Gemeinschaften, deren Mitglieder nach einer Regel in Gemeinschaft leben und sich durch "ewige" oder "zeitliche" (nach Zeitablauf zu erneuernde) Gelübde binden. Die Orden werden in Mönchsorden und Bettelorden unterschieden. Die vielen Orden, die im Laufe der 2.000-jährigen Geschichte der katholischen Kirche gegründet wurden, leisten wichtige Arbeit im kirchlichen und sozialen Leben. Jeder Orden hat seine eigene Spiritualität und seinen eigenen Wirkungsbereich, sei es in der Krankenpflege, in der Schule oder in der Seelsorge.
 

Diakon und Priester 

Der Diakon und Priester ist durch die Weihe Christus gleich gestaltet und wie Christus selber zum "Diener aller" geworden. Es gibt verheiratete und nicht verheiratete Diakone. Manche üben das Amt ehrenamtlich aus und gehen einem weltlichen Beruf nach, andere sind hauptamtlich angestellt. Das Aufgabengebiet eines Diakons umfasst vor allem die Seelsorge und hierin besonders den Bereich der Caritas. Weiters hilft der Diakon den Priestern in der Feier der Eucharistie, teilen die Kommunion aus, assistiert den Brautleuten bei der Eheschließung, segnet sie. Der Diakon tauft, verkündet das Evangelium, predigt und steht Begräbnissen vor.

Die Aufgaben des Priesters sind die des Diakons und darüber hinaus die Feier der Eucharistie sowie die Sakramente der Busse und der Krankensalbung. Sowohl der Priester wie auch der Diakon können eine Pfarre leiten.

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