Chronologie

Chronologie der Kirchenrenovierung

von Bruno Hörtnagl

Herbst 2014 Da größere Risse in der Kirche sichtbar, und die Schwingungen des Glockenstuhles sowie des Turmes spürbar stärker werden, werden umfangreiche Schwingungsmessungen am gesamten Kirchengebäude bei der Fa. Schütz in Auftrag gegeben.
18.09.2014 Die beauftragten Schwingungsmessungen werden durchgeführt.
Herbst/Winter 2014/2015 Aufbauend auf des Gutachten und den darin enthaltenen Empfehlungen wird ein Sanierungskonzept für das gesamte Geläute erstellt.
08.04.2015 Faustgroße Stuckaturteile sind während des Gottesdienstes vom Haupttragebogen abgestürzt. Die Kirche wird vorerst gesperrt.
10.04.2015 Der Schaden wird durch den Statiker DI Andreas Glatzl und durch den Stuckateur Thomas Nairz mittels eines Steigers begutachtet und Maßnahmen getroffen. Ein absolutes Läuteverbot wird durch den Statiker verfügt. Die Absturzstelle wird mit Keilen und einem Netz gesichert. Die Kirche wird wieder geöffnet.
27.04.2015

Nach vorheriger Ausschreibung wird der Statiker DI Glatzl beauftragt, eine statisch konstruktive Stellungnahme zu den Schäden an den Primärkonstruktionen der Pfarrkirche zu erstellen. Die Fa. Grassmayer wird nach eingehender Prüfung beauftragt das gesamte Läutwerk im Wesentlichen nach den Vorgaben des Gutachters Schütz zu sanieren.

  • Verringerung des Läutewinkels (Schwingungsreduzierung)
  • Neue Klöppel werden geschmiedet und installiert
  • Die Aussteifung des Glockenstuhles wird ertüchtigt
  • Genaue Ausrichtung der Glocken im Glockenstuhl
  • Die Obergewichte aus Stahl werden ausgebaut
  • Die sog. Sterbeglocke erhält einen neuen Glockenstuhl
  • Ein Antriebsmotor wird ausgebaut, abgeseilt, repariert und anschließend wieder eingebaut

 

Mai 2015 Die Sanierung des gesamten Geläutes wird durchgeführt
04.06.2015 (Frohnleichnam) Die Sanierung ist abgeschlossen. Mit den Glocken darf wieder, wenn auch nur eingeschränkt, geläutet werden.
29.06. 2015 Neuerliche Schwingungsmessungen bestätigen die Wichtig- und Richtigkeit der durchgeführten Arbeiten. Die Schwingungsintensität ist deutlich verringert und liegt innerhalb des vorgegebenen Rahmens. Das gesamte Geläute wird vom Gutachter und vom Statiker wieder zur Gänze freigegeben.
Juni/Juli/August 2015 DI Andreas Glatzl erstellt nach Abschluss der Glockensanierung und lt. Auftrag ein umfangreiches statisches Gutachten für die gesamte Pfarrkirche. Die vorhandenen statischen Schäden werden dokumentiert. Die notwendigen Sanierungen werden sowohl nach Dringlichkeit als auch in zeitlicher Hinsicht vorgeschlagen.
Sommer 2015 Bildung eines Sanierungsausschusses. Der Kirchenrat wird um 4 Mitglieder für die gesamte Abwicklung und Finanzierung erweitert.
Herbst/Winter 2015/2016

Aufgrund des umfangreichen statischen Gutachtens und der darin enthaltenen Sanierungsnotwendigkeiten werden die Sanierungsschritte ausgearbeitet und festgesetzt, Kostenschätzungen eingeholt und Sanierungsabläufe erstellt. Auch mit den Möglichkeiten der Finanzierung hat sich der Ausschuss eingehend befasst. Unzählige Gespräche, Verhandlungen und Sitzungen wurden abgehalten. Viele Angebote wurden kontrolliert und laufend Arbeitsabläufe optimiert.

Grobe Gliederung der Sanierungsschritte:

 

  • Vorarbeiten (Bau eines Steges im Dachboden, Entrümpelung des gesamten Dachraumes)
  • Sanierungsschritt 1 (Risssanierung der Kuppeln, an den Gurt-, Trag- und Seitenbögen) – geplant für Frühjahr 2016
  • Sanierungsschritt 2 (Risssanierung an Wänden) – geplant für Frühjahr 2017
  • Restaurierung der Kirche – in weiter Ferne.

 

14.11.2015 Die sogenannten Vorarbeiten werden durch einige Mitglieder der Schützenkompanie unter Mithilfe von Mitgliedern des Sanierungsausschusses erledigt.
10.02.2016

Förderansuchen werden gestellt, und zwar an:

 

  • Gemeinde Inzing
  • Amt der Tiroler Landesregierung, Kulturabteilung
  • Tiroler Landesgedächtnis Stiftung
  • Bundesdenkmalamt
  • Diözese Innsbruck
  • Solidaritätstopf der Diözese Innsbruck

 

März 2016 Alle Vereine von Inzing erhalten ein Schreiben mit der Bitte um Mithilfe bei der Finanzierung der Sanierung, entweder durch eigene Veranstaltungen, oder durch Unterstützung bei Veranstaltungen.
30.03.2016

Die ausgearbeiteten und abgestimmten Aufträge für die Sanierungsphase 1 werden im Sanierungsausschuss ausführlich vorgestellt und vergeben.

 

  • Bauarbeiten – Fa. CHEMBAU
  • Stuckarbeiten – Arbeitsgemeinschaft RUETZ/NAIRZ
  • Bau- und Sicherheitskoordination – Fa. SAFE-PROJEKT

 

Die Finanzierung scheint gesichert – fehlende Mittel liegen im Bereich der Möglichkeiten der Pfarre – Anstrengungen sind allerdings notwendig. Die Kirche kann während der Sanierungsarbeiten, die für die Dauer von 2 Monaten geplant sind, nur eingeschränkt genutzt werden.

03.04.2016 Die Musikkapelle spielt ein großartiges Kirchenkonzert zu Gunsten der Sanierungsarbeiten – gleichzeitig offizieller Auftakt.
04.04.2016 Die Arbeiten für die Sanierungsphase 1 der Pfarrkirche beginnen. Die Kirche wird an Wochentagen, mit Ausnahme von Beerdigungen, für die Bevölkerung gesperrt. Der Sanierungsausschuss räumt die Kirche aus. Karl Schatz sieht während der Bauarbeiten „nach dem Rechten“.
22.04.2016 Von der Westfassade stürzen Teile des Gesimses auf den Kirchenvorplatz, der daraufhin sofort gesperrt wird.
02.05.2016 An der Westfassade der Kirche wird ein Gerüst aufgebaut und der gesamte Absturzbereich zur Sicherheit mit einem Netz versehen. Das genaue Ausmaß des Schadens kann begutachtet werden und Angebote zur Sanierung werden eingeholt. Sanierungskonzept wird ausgearbeitet.
06.05.2016

Der Sanierungsausschuss vergibt die Arbeiten zur Behebung des Fassadenschadens. (Verputzarbeiten – Fa. Chembau, Malerarbeiten – Fa. Stefan Mayer)

Die Arbeiten an der Sanierungsphase 1 gehen schneller, vor allem aber kostengünstiger voran als ursprünglich geplant. Der Sanierungsausschuss beschließt nach vorheriger Einholung von Kostenvoranschlägen und nach Überarbeitung des Finanzierungsplanes die Sanierungsphase 2 im Anschluss an die Sanierungsphase 1 durchführen zu lassen, und zwar mit allen derzeit beschäftigten Firmen.

Weiters wird beschlossen den vorgemauerten Sockel an der Westfassade zu sanieren, ebenfalls die Eingangstüren zur Kirche.

Ein Ansuchen um Erweiterung des Fördergenstandes um den Schaden an der Westfassade wird an die Förderstellen wird gestellt.

Die Aufnahme eines Überbrückungskredites über € 100.000,-- wird beschlossen.

16.05.2016 Die Arbeiten der statischen Sanierung Phase 1 werden beendet.
17.05.2016 Die Arbeiten der statischen Sanierung Phase 2 beginnen im Innenraum der Pfarrkirche. Paralell dazu beginnt die Sanierung des Schadens an der Westfassade.
26.05.2016 (Frohnleichnam) Sanierungsphase 2 ist im Innenraum der Kirche ist zur Gänze abgeschlossen.
21.06.2016 Die statische Sanierung Phase 1 und Phase 2 kann nach knapp 3 Monaten Bauzeit zur Gänze abgeschlossen werden.
22.06.2016 Die Bausteinaktion samt Gewinnspiel wird vorgestellt. Die sogenannten Kuppelsteine werden ab sofort zum Kauf angeboten.
Ende Juni 2016 Gerüst an der Westfassade wird abgebaut.
Mai/Juni 2016

Wöchentlich am Freitag, 18.00 Uhr, werden Führungen durch die Kirche, auf den Turm und in den Dachraum der Kirche angeboten – jeweils eine Sonderführung für den Gemeinderat und eine für die „Baumstarkgruppe“ (Vereinigung von Tiroler Tischlern).

Bis Jahresende sollen die Führungen monatlich jeweils am 1. Freitag (im Advent ev. wieder wöchentlich) durchgeführt werden.

Verschiedene Vereine organisieren Veranstaltungen und stellen den Erlös der Finanzierung der Sanierungsarbeiten zur Verfügung.

Juni/Juli 2016 Abrechnung der Leistungen mit den an der Sanierung beteiligten Firmen und mit den Förderstellen.
Sommer 2016

Der Sockel an der Westfassade und die Kircheneingangstüren werden saniert.

Der Pfarr- und Familienkalender wird entworfen. Verkaufsstart 01.11.2016.

 

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